Zeit, die Ernte einzuholen!

Werder steht vor einer englischen Woche, die helfen wird, die wahre Stärke der umgekrempelten Mannschaft einzuschätzen. Nach den ersten drei Spielen stehen -trotz guter spielerischer Ansätze- nur drei Punkte zu Gute.

Werder begrüßt heute den VfB Stuttgart zu einem richtungsweisenden Duell im Weserstadion. Nach zwei engagierten, aber punktlosen Auswärtsspielen und dem Pflichtsieg gegen den kopflosen HSV, muss ein Sieg her, um die Stimmung zu halten und das Punktepolster aufzubessern. Gefühlt waren die bisherigen Leistungen besser als die mageren drei Punkte, die die Tabelle zeigt. Nach dem Last-Minute-KO in Hannover müssen die Grün-Weißen die positiven Aspekte, wie die große Moral und die weiter verbesserte spielerische Leistung mitnehmen, um endlich auch wieder zu siegen. Erwünscht wäre gleicher Einsatz, gleiche Spielweise und ein frühes 1:0, damit das Spiel mal ohne Beißholz gesehen werden kann.

Stuttgart ist heute aber ebenso unter Druck. Die Schwaben haben erst einen Punkt. Dem VfB steht das Wasser bis zum Hals. Dem kleinen Labbadia sogar etwas höher. Er ist mächtig unter Druck! Aus der vermeintlich ersten Elf fehlen Knipser Ibisevic (Rotsperre) und wahrscheinlich Tasci, den Oberschenkelprobleme plagen.

Bei Werder haben die Ösis Prödl und Juno leichtere Probleme sollten aber auflaufen können. Gespannt darf man sein, ob der Tänzer Akpala heute sein Startelfdebüt gibt! Hope so!

In der Vergangenheit war bei Werder-Stuttgart immer mächtig was los. Reichlich Tore, die schlimme Reinke-Verletzung usw. Den letzte VfB-Sieg im Weser-Stadion gab es im Jahr 2006.

Werder braucht den Sieg um endlich auch punktemäßig Fahrt aufzunehmen. Ein Dreier würde den SVW tabellarisch deutlich nach vorne bringen. Ein Folgesieg in Freiburg könnte man dann nutzen, um sich oben erstmal festzubeißen und die lieben Münchener dann am nächsten Wochenende zu einem echten Spitzenspiel begrüßen zu können.

Nach aktueller Form und Spielermaterial sollte Stuttgart den Werder-Sieg heute nicht verhindern können. Es ist also Zeit, die ersten Früchte der Systemumstellung und des Kaderumbaus zu ernten. Das Gleichgewicht von Spielgeschick und Punktausbeute muss hergestellt werden.

Kaum auszudenken, wenn wieder kein Sieg gelingt. Dann droht Werder ein steiniger und vor allem langer Weg zurück ins obere Drittel der Tabelle. Auch die Stimmung kann dann von „wenigstens spielerisch verbessert“ schnell in „uneffektiv und verschlafen“ umschlagen. Letztlich ist und bleibt der Fußball auch in Bremen ein Ergebnissport.

Also vorm Fernseher, im Stadion, im Auto, auf dem Spielplatz, im Zoo oder wo auch immer! Daumen drücken, anfeuern, unterstützen!!! Der Sieg muss her!

LGW.

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